Aufbau
Feldgröße: eine Bahn von etwa 20 Metern Länge Spielerzahl: ab 4 Kindern; bei mehr als 8 Kindern zwei Bahnen parallel aufbauen, damit niemand lange wartet Material:
- 1 Koordinationsleiter (ersatzweise flache Markierungen oder Hütchen in gleichem Abstand)
- 4–6 Stangen oder Hütchen für den Slalom
- 1 Ball pro Kind, mindestens aber ein Ballvorrat am Slalom-Start
- 1 kleines Tor (ohne Torwart) oder ein großes Tor mit Torwart
Feld-Aufbau:
Start → [ Leiter ] → Bälle liegen hier
↓
[ Slalom: Stangen/Hütchen ]
↓
Torschuss → [ Tor ]
Ablauf
Vorbereitung (2 Min): Trainer zeigt die erste Leiter-Aufgabe einmal vor, damit die Kinder den Rhythmus sehen.
- Das Kind startet und durchläuft die Leiter mit der angesagten Fußarbeit – ohne Ball.
- Am Ende der Leiter liegt ein Ball bereit. Das Kind nimmt ihn auf und dribbelt im Slalom durch die Stangen bzw. Hütchen.
- Nach dem letzten Hütchen folgt der Torschuss – auf das kleine Tor ohne Torwart oder auf das große Tor mit Torwart.
- Das Kind holt seinen Ball, legt ihn zurück an den Slalom-Start und geht wieder in die Warteschlange.
Aufgaben an der Leiter – jede Variante zweimal, dann sagt der Trainer die nächste an:
- nur mit dem rechten Fuß in jedes Feld
- nur mit dem linken Fuß
- mit beiden Beinen hüpfen
- seitlich durch die Leiter
- beide Füße in jedes Feld (Skipping)
Varianten im Slalom: nur linker Fuß, nur rechter Fuß, mit dem Außenrist, den Ball mit der Sohle führen.
Torschuss: nach Möglichkeit abwechselnd mit beiden Füßen.
Coaching-Punkte
- Jede Leiter-Aufgabe zweimal, danach eine neue ansagen. So bleibt die Übung in Bewegung und wird nicht zur Warteschlange.
- Sauber vor schnell. Erst wenn der Bewegungsablauf sitzt, das Tempo erhöhen. Je älter die Kinder, desto mehr Tempo ist möglich.
- Blick heben beim Dribbeln durch den Slalom – nicht nur auf den Ball schauen.
- Beide Füße einfordern, sowohl im Slalom als auch beim Schuss. Genau dafür ist diese Form gut geeignet.
- Zwei Bahnen ab acht Kindern. Eine einzelne Bahn erzeugt sonst mehr Wartezeit als Ballkontakte.
Varianten
- Mit Zeitmessung als Wettkampf gegen die eigene Bestzeit – motiviert, ohne Kinder gegeneinander zu stellen.
- Zwei Bahnen im direkten Duell: zwei Kinder starten gleichzeitig, wer zuerst trifft.
- Pass statt liegendem Ball: Der Trainer passt dem Kind den Ball nach der Leiter zu, das Kind nimmt ihn an und dribbelt weiter – dadurch kommt eine Ballannahme hinzu.
- Nur mit Ball durch die Leiter: Für fortgeschrittene Kinder den Ball neben der Leiter mitführen und die Fußarbeit ohne Ballverlust ausführen.
Quelle: Trainerteam DJK Ottenhofen