🤸 Koordination / Athletik

Leiter-Parcours mit Dribbling und Torschuss

Fußarbeit an der Koordinationsleiter mit Ballführung und Torschuss verbinden.

Aufbau

Feldgröße: eine Bahn von etwa 20 Metern Länge Spielerzahl: ab 4 Kindern; bei mehr als 8 Kindern zwei Bahnen parallel aufbauen, damit niemand lange wartet Material:

  • 1 Koordinationsleiter (ersatzweise flache Markierungen oder Hütchen in gleichem Abstand)
  • 4–6 Stangen oder Hütchen für den Slalom
  • 1 Ball pro Kind, mindestens aber ein Ballvorrat am Slalom-Start
  • 1 kleines Tor (ohne Torwart) oder ein großes Tor mit Torwart

Feld-Aufbau:

Start → [ Leiter ] → Bälle liegen hier
                       ↓
              [ Slalom: Stangen/Hütchen ]
                       ↓
                   Torschuss → [ Tor ]

Ablauf

Vorbereitung (2 Min): Trainer zeigt die erste Leiter-Aufgabe einmal vor, damit die Kinder den Rhythmus sehen.

  1. Das Kind startet und durchläuft die Leiter mit der angesagten Fußarbeit – ohne Ball.
  2. Am Ende der Leiter liegt ein Ball bereit. Das Kind nimmt ihn auf und dribbelt im Slalom durch die Stangen bzw. Hütchen.
  3. Nach dem letzten Hütchen folgt der Torschuss – auf das kleine Tor ohne Torwart oder auf das große Tor mit Torwart.
  4. Das Kind holt seinen Ball, legt ihn zurück an den Slalom-Start und geht wieder in die Warteschlange.

Aufgaben an der Leiter – jede Variante zweimal, dann sagt der Trainer die nächste an:

  • nur mit dem rechten Fuß in jedes Feld
  • nur mit dem linken Fuß
  • mit beiden Beinen hüpfen
  • seitlich durch die Leiter
  • beide Füße in jedes Feld (Skipping)

Varianten im Slalom: nur linker Fuß, nur rechter Fuß, mit dem Außenrist, den Ball mit der Sohle führen.

Torschuss: nach Möglichkeit abwechselnd mit beiden Füßen.


Coaching-Punkte

  • Jede Leiter-Aufgabe zweimal, danach eine neue ansagen. So bleibt die Übung in Bewegung und wird nicht zur Warteschlange.
  • Sauber vor schnell. Erst wenn der Bewegungsablauf sitzt, das Tempo erhöhen. Je älter die Kinder, desto mehr Tempo ist möglich.
  • Blick heben beim Dribbeln durch den Slalom – nicht nur auf den Ball schauen.
  • Beide Füße einfordern, sowohl im Slalom als auch beim Schuss. Genau dafür ist diese Form gut geeignet.
  • Zwei Bahnen ab acht Kindern. Eine einzelne Bahn erzeugt sonst mehr Wartezeit als Ballkontakte.

Varianten

  • Mit Zeitmessung als Wettkampf gegen die eigene Bestzeit – motiviert, ohne Kinder gegeneinander zu stellen.
  • Zwei Bahnen im direkten Duell: zwei Kinder starten gleichzeitig, wer zuerst trifft.
  • Pass statt liegendem Ball: Der Trainer passt dem Kind den Ball nach der Leiter zu, das Kind nimmt ihn an und dribbelt weiter – dadurch kommt eine Ballannahme hinzu.
  • Nur mit Ball durch die Leiter: Für fortgeschrittene Kinder den Ball neben der Leiter mitführen und die Fußarbeit ohne Ballverlust ausführen.

Quelle: Trainerteam DJK Ottenhofen